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Ingenieure der Seele
Schriftsteller unter Stalin - Eine Erkundungsreise
Übersetzer: Gerd Busse, Verena Kiefer
Erschienen: September 2003
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 288
Karten: 2
ISBN: 978-3-86153-304-7
Reihe / Kategorie: Literarische Publizistik
Einen journalistischen Krimi nannte die Gesellschaft für Niederländische Literatur den 2003 preisgekrönten Report von Frank Westerman, der zeitgleich in mehrere Sprachen übersetzt wird. Der Autor begibt sich darin auf eine abenteuerliche Reise durch die Staaten der ehemaligen Sowjetunion und besucht jene Orte, an denen Stalin einst gigantische Wasserbauwerke errichten ließ. Der Diktator wollte den Lauf großer Flüsse umkehren und die Wüste zum Blühen bringen. Tausende Menschenopfer kosteten diese Wasserträume, die Folgen für die Natur waren oft verheerend. Die Techniker sollten jedoch immer neue Höchstleistungen vollbringen, unterstützt von den Ingenieuren der Seele, den Schriftstellern, die in ihren Texten die Großtaten des Sozialismus zu preisen hatten.
Westerman recherchierte die dramatischen Ereignisse um die Entstehung der Werke von Maxim Gorki, Konstantin Paustowski und deren Zeitgenossen. Er ermöglicht einen Blick in das Innenleben der streng kontrollierten sowjetischen Schriftstellerszene und in die menschenverschlingende Maschinerie der Macht. Entstanden ist ein bewegendes und höchst informatives Buch, das zugleich durch spielerische Leichtigkeit besticht.

Pressestimmen

Frank Westermans Buch Ingenieure der Seele vermittelt das glückliche Gefühl, dass hier ein junger Autor, für den die Stalin-Ära graue Vorzeit ist, mit sicherem Instinkt nach einem Stoff gegriffen hat, der an den Nerv der Epoche rührt. (...)
Wie Westermans Expedition ins Eiserne Zeitalter sich im islamisch-nachstalinistischen Turkmenistan des Turkmenbaschi Niazow endlich dem Ziel nähert, das einem Bermuda-Dreieck gleicht, wie die biografischen Fäden und Handlungslinien sich miteinander verknüpfen und dann wieder auflösen und enträtseln, wie auf dem Hintergrund der Geschichte ein höchst aktuelles Bild Russlands und seiner früheren kolonialen Annexe im Süden entsteht - das ist nicht nur instruktiv und bewegend, sondern so spielerisch und spannend erzählt, wie man es etwa von den Reportagen und Erzählungen eines Bruce Chatwin kennt.
Gerd Koenen in Literaturen

Die Textanalysen und Lebensgeschichten der Schriftsteller sind jeweils eingebettet in die Spurensuche des Autors in der Gegenwart. Seine abenteuerlichen Reisen ins GULAG-Kloster Solowki und zum Belomorkanal, nach Wolgograd und nach Turkmenistan, aber auch die Besuche im Moskauer Filmarchiv oder bei der Stieftochter Paustowskis leben von den spannenden Begegnungen mit Menschen, deren Schicksal von der absurden Geschichte der Sowjetunion geprägt ist. So entsteht auch ein tief beeindruckendes und erhellendes Bild der postsowjetischen Wirklichkeit und deren psychischen Situation seiner Bürger.
Ein faszinierendes Buch! Unbedingt lesen!
Karla Hielscher, Deutschlandfunk

Der Autor fördert in seinem gut recherchierten Werk eine Fülle von Fakten zu Tage. Und weil er größtmögliche Objektivität anstrebt, nimmt er den Leser noch einmal auf eine abenteuerliche Reise zu den Stätten des einstigen Geschehens mit, erkundet den weiteren Gang der Entwicklungen, befragt Zeitzeugen zu den nicht immer gradlinigen Pfaden mancher Schriftsteller.
Karl Klebe, Das Parlament

Frank Westerman hat sein Buch wie eine Großreportage angelegt und verbindet die historische Darstellung immer wieder mit aktueller Recherche. Seine zahlreichen Gespräche mit den kindern und Enkeln beteiligter Liriki einerseits, mit Amtsnachfolgern und Kollegen der Fisiki andererseits sind so geschickt in die Darstellung eingewoben, dass sie ihr viel Lebendigkeit und Detailschärfe verleihen.
Wer sich für das Russland von heute interessiert - das ohne seine Vorgeschichte nicht zu verstehen ist -, der sollte sich diese Studie über das Russland von gestern nicht entgehen lassen.
Rainer Traub, Spiegel special

Auf alle Fälle hat Westerman eine Reise voller Abenteuer und Gefahren bestanden, viele dunkle Flecken auf der sowjetischen Landkarte beseitigt und das beste Buch über Russland geschrieben, das ich seit Jahren gelesen habe. Noch zwei, drei solche Holländer, und die russische Geschichte wird neu geschrieben.
Wladimir Kaminer, taz/ Neues Deutschland

Westermans Schilderung des Zusammenhangs von Despotie, Wasserbau und literarischer Flankierung ist so originell wie aufschlussreich.
Dirk Uffelmann, Tagesspiegel

Westerman hat ein auf weiten Strecken amüsantes Buch über eine traurige Geschichte geschrieben, ohne dass es peinlich oder zynisch wirkt. Virtuos verwebt er Literaturgeschichte mit Reportage. Eine dramaturgische Meisterleistung.
Thomas Schmid, Frankfurter Rundschau

Frank Westerman hat sich von den Erwartungen und Sehnsüchten einer eigenständigen Generation von Sowjetschriftstellern mitreißen lassen und die fesselnde Schilderung seiner Erkundungsreise reißt den Leser mit.
Westerman läßt die Fakten sprechen und entzaubert so die sowjetischen Heldenmythen und Allmachtsphantasien, an denen die postsozialistische Gesellschaft bis heute trägt.
Ursula Keller, Freitag

Ein brillant recherchierter Reisebericht, der tief in die Geschichte der stalinistischen Sowjetunion mit Fünfjahresplänen, Zwangskollektivierungen, Säuberungen und Gulag führt.
Focus

Das Buch fasziniert und fesselt, ist wunderbar geschrieben und akribisch recherchiert- ein Kleinod inmitten der Meterware.
Andreas Debski, Leipziger Volkszeitung

Entstanden ist eine Art historischer Detektivroman auf der Suche nach den Überresten und Erinnerungen, den literarischen Schnipseln und den Biographien der Schriftsteller unter Stalin.
Ingenieure der Seele war in den Niederlanden ein Riesenerfolg. Ein solcher Erfolg wäre dem Buch auch in deutscher Sprache zu wünschen.
Ute Schaeffler, Deutsche Welle

Vor allem die Neugier des Autors und sein frischer Reportagestil machen das Buch zu einem Lesevergnügen. Westerman gelingt ein regelrechter Ökokrimi.
Udo Scheer, Literarische Welt

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