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Politische Strafjustiz in der Ära Ulbricht
Vom bekennenden Terror zur verdeckten Repression
Erschienen: August 1997
Auflage: 2.
Auflagenart: Überarbeitete Ausgabe
Erstveröffentlichung: August 1997
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 404
Abbildungen s/w: 29
ISBN: 978-3-86153-150-0
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
Anhand beispielhafter Justizgeschichten wird in diesem Band der »Produktionsprozeß« politischer Strafurteile in der frühen DDR offengelegt. Die dafür ausgewerteten Quellen erlauben einen detaillierten Blick hinter die Kulissen einer Justiz, in der die Richter zu Zeremonienmeistern für Urteile wurden, die längst vom Politbüro der SED oder nachrangigen Ebenen des Parteiapparates gefällt worden waren. Der Autor belegt diese Praktiken u. a. an den Waldheimer Prozessen des Jahres 1950, am Beitrag der Justiz zur Zwangskollektivierung 1952/53 und 1960/61, an der Steuerung der Rechtsprechung nach dem 17. Juni 1953 sowie an der Justizpraxis nach dem Mauerbau am 13. August 1961 und an der strafrechtlichen Reaktion auf Proteste gegen den Einmarsch in die CSSR 1968.

Pressestimmen

Werkentin thematisiert die politische Instrumentalisierung der sozialistischen Rechtspflege in der DDR durch die Politbürokratie der SED.
Der Tagesspiegel

Von beklemmender Eindringlichkeit sind Werkentins Untersuchungen zum Themenkomplex Justiz und Antifaschismus, die den Zeitraum 1949 bis 1989 umfassen und die Defizite der altbundesdeutschen Justiz bei der Strafverfolgung von NS-Tätern, speziell der belasteten Juristen, mit einbezieht.
Tagesspiegel

Es ist ein bedeutendes Buch, faszinierend zu lesen.
FAZ

Von beklemmender Eindringlichkeit sind Werkentins Untersuchungen.
Recht und Politik

Eine grandiose Reportage über die Handhabung des Justizapparates zur
Brechung des politischen Widerstandes und zur Durchsetzung der
Zwangskollektivierung unter Auslöschung ganzer Gesellschaftsschichten.
ekz-Informationsdienst

Ein detaillierter Blick hinter die Kulissen der DDR-Strafjustiz
Neue Justiz

Werkentin enthüllt auf breiter Quellengrundlage mit vielen Fallbeispielen,
angereichert durch statistisches Material, das Bild einer politischen
Wirklichkeit, die die Öffentlichkeit im Westen über viele Jahre nicht zur
Kenntnis nehmen wollte. Die flüssig und lesbar geschriebene Studie kann und
darf in künftigen Arbeiten über das Herrschaftssystem der SED nicht
übergangen werden.
Archiv für Sozialgeschichte