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Die Salons der Sozialisten
Kulturhäuser in der DDR
Erschienen: September 1996
Ausstattung: Sonstige
Format: 21,0 x 25,0 cm
Seitenzahl: 192
Abbildungen s/w: 82
Abbildungen farbig: 143
ISBN: 978-3-86153-118-0
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
Mit dem Ende der DDR verloren die meisten der rund 2000 Kulturhäuser im Land auch ihre finanziellen Träger. Im Einigungsvertrag aber wurden sie vergessen, nirgends fand sich ein Budget für sie. Viele von ihnen wurden daher entweder geschlossen oder vorübergehend in Verkaufsmärkte umgewandelt und sind heute in ihrem Bestand gefährdet.
Die vielfältig nutzbaren Gebäude sind keineswegs nur Produkte des Bitterfelder Weges oder der Kulturoffensive der fünfziger Jahre, sondern setzen die Volkshaustradition der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts fort. Die Wurzeln dieser sozialreformerischen Bewegung reichen weit bis in das 19. Jahrhundert zurück, als in England und in der Schweiz die ersten Häuser entstanden, um Arbeitern die Möglichkeit der Versammlung, Bildung und kulturellen Betätigung außerhalb von Kirchen und Kneipen zu bieten.
Der vorliegende Band rekonstruiert die Geschichte der Volkshausbewegung und beschreibt die Entstehungsbedingungen der ostdeutschen Kulturhäuser. Über 50 von ihnen werden exemplarisch dokumentiert - in ihrer architektonischen Vielfalt wie in ihrer gestalterischen Pracht.

Pressestimmen

Salons der Sozialisten nennt sich ein Buch, das hervorragenden Einblick in die 150jährige Geschichte und den Bestand der Kulturhäuser sowie den deutsch-deutschen Umgang mit kultureller Identität gibt.
Freiraum Nr.9

Der Band von Hain, Stroux und Schroedter ist auch ein ästhetisch geglückter Versuch, sich dieser DDR-Realität und der Architektur kritisch und sensibel zu nähern.
Der Tagesspiegel

Neben den so dauerhaften Momentaufnahmen Schroedters und den kursorischen Annäherungen an ein unbekanntes Land von Stroux wird ein insgesamt gelungener Band komplettiert durch zwei Beiträge von Simone Hain.
Junge Welt

Unter dem Titel Die Salons der Sozialisten haben das deutsch-deutsche Autorenpaar Simone Hain (Ost) und Stephan Stroux (West) sowie der Fotograf Michael Schroedter Geschichte und Gegenwart der Kulturhäuser erstmals in einem prächtigen Bildband dokumentiert.
Dresdner Morgenpost

Simone Hains kluger Essay über die Geschichte der Kulturhäuser, den Fotografien Michael Schroedters illustrieren, räumt diesen Freizeitkombinaten den gebührenden Platz in der Topographie der gesamtdeutschen Erinnerung ein, ohne in ostalgische Schwärmerei zu verfallen. Zugleich bietet ihre ästhetische Analyse der Kulturhäuser, die über bloße Symbolforschung weit hinausgeht, eine Einführung in die Kulturpolitik der DDR.
FAZ

Zu Weihnachten kaufen und nicht verschenken, besser noch: schenken lassen - empfiehlt Dietrich Mühlberg.
Scheinschlag

Die Salons der Sozialisten - ein Buch, so hybrid wie ein Kulturhaus.
Bauwelt