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Autor(en):
Hans-Hermann Hertle
Maria Nooke
Ausstattung:
Broschur
Format:
16.5 x 23.5 cm
Seitenzahl:
528
Abbildungen s/w:
112
Reihe / Kategorie:
DDR-Geschichte
ISBN: 978-3-86153-517-1
Erstveröffentlichung:
Herbst
2009
Auflage:
2.
Erschienen:
11.2009
Lieferfähigkeit:
sofort lieferbar
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Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989
Ein biographisches Handbuch
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Zahlreiche Todesfälle an der Berliner Mauer sind durch die Medien bekannt geworden. Doch bis heute sind die Anzahl, die Identität und das Schicksal der Todesopfer weitgehend unbekannt. Wie viele Menschen kamen zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer tatsächlich ums Leben? Wer waren diese Menschen? Wie kamen sie zu Tode? Wie wurde mit den Familienangehörigen und dem Freundeskreis der Toten umgegangen? Welche öffentlichen und politischen Reaktionen lösten die Todesfälle in Ost und West aus? Welche Konsequenzen hatte das DDR-Grenzregime für die Schützen sowie die militärischen und politischen Befehlsgeber nach 1990? Wie wird der Todesopfer seither gedacht? Das biographische Handbuch gibt Antworten auf diese Fragen. Es dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Mauertoten und ordnet sie in den zeitgeschichtlichen Kontext ein. Die Autoren haben dazu neben den einschlägigen Archiven alle Verfahrensakten und die Stasi-Unterlagen systematisch ausgewertet und durch Interviews mit Angehörigen und Zeitzeugen ergänzt.
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Pressestimmen: |
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Die Historiker Hans-Hermann Hertle und Maria Nooke haben nach allen Regeln der historischen Wissenschaft insgesamt 575 Biografien überprüft, um die genaue Zahl der Maueropfer zu erarbeiten. (...) Alle Schicksale werden in dem hervorragenden Buch ausführlich geschildert, die Motive der Flucht werden beschrieben und oft zahlreiche bisher unbekannte Details vorgestellt. Sven Felix Kellerhoff, Die Welt
Das Buch verzichtet auf jedes Pathos, ersetzt ideologisch vorgefasste Meinungen durch sauber zitierte Quellen – ohne persönliche Erinnerungen auszublenden. So öffnet sich der Blick dafür, dass das, was sich am Todesstreifen abspielte, keineswegs immer in das Täter-Opfer-Bild passte, das man sich in Ost und West so machte. Constanze von Bullion, Süddeutsche Zeitung
Dass neben den historischen Daten aus den Archiven der Westberliner Behörden, der Staatssicherheit und der DDR-Grenzpolizei zugleich auch die biografischen Hintergründe, Motive und Todesumstände der Opfer durch neue umfangreiche Quellen und Materialien dokumentiert werden, ist die besondere Leistung des Handbuches. Rolf Lautenschläger, taz
Trotz erschütternder Details, kommt das Buch ohne Pathos aus, hütet sich vor Kommentaren oder Mutmaßungen, lässt Fakten sprechen, legt sauber alle Quellen offen und beugt sich keiner ideologischen Diskussion. Erzählt auch von Grenzsoldaten, die an der Mauer starben. Wie Siegfried Widera, der von Flüchtlingen niedergeschlagen und so schwer verletzt wurde, dass er starb. Oder Reinhold Huhn, der von einem Fluchthelfer erschossen wurde. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeitdokument, das in keinem deutschen Bücherschrank fehlen sollte. Kerstin Herrnkind, stern.de
Ein hervorragend recherchiertes Handbuch, das in seiner Sachlichkeit und Gründlichkeit einen unverzichtbaren Beitrag zur Aufklärung über die Folgen des Mauerbaus darstellt. Mit diesem Buch bekommen die vielen Mauertoten endlich ein Gesicht. Annette Wilmes, Deutschlandradio Kultur
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Aufstände im Ostblock
Zur Krisengeschichte des realen Sozialismus
Die Aufstände im Ostblock haben als antitotalitäre und antisowjetische Bewegungen eine enorme Faszination auf die Zeitgenossen ausgeübt. Neben der Bewunderung für das Wagnis der Menschen, in einem System, das Meinungsfreiheit nach Kräften unterdrückte, für ihre Ideen auf die Straße zu gehen und Veränderungen einzufordern, spielte dabei auch die Hoffnung eine Rolle, der sowjetische Koloß möge ins Wanken geraten.
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Chronik des Mauerfalls
Die dramatischen Ereignisse um den 9. November 1989
Einer der wichtigsten Tage der deutschen Geschichte in neuem Licht: Unbekannte Dokumente und Zeitzeugenaussagen demontieren die Legenden.
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Die Berliner Mauer – Monument des Kalten Krieges
The Berlin Wall – Monument of the Cold War
Eine bewegende Gesamtschau auf die Berliner Mauer, das zentrale Symbol des Kalten Krieges!
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Die geheimen Aufzeichnungen der Gespräche zwischen Erich Honecker und Leonid Breshnew in den Jahren 1974 bis 1982 werden in diesem Band erstmals zusammenhängend dokumentiert. Sie geben Einblick in ein zunehmend hilfloseres Krisenmanagement.
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Für Umweltverantwortung und Demokratisierung
Die Forster Oppositionsgruppe in der Auseinandersetzung mit Staat und Kirche
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34.90 EUR |
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