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Autor(en):
Karin Hartewig

Ausstattung:
Klappenbroschur

Format:
16.5 x 23.5 cm

Seitenzahl:
272

Abbildungen s/w:
296

Reihe / Kategorie:
Politik/Zeitgeschichte

ISBN:
978-3-86153-342-9

Erschienen:
09.2004

Preis der Originalausgabe:
19.90 EUR

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Karin Hartewig
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Das Auge der Partei

Fotografie und Staatssicherheit

Bis zum Ende der DDR häufte die Stasi einen riesigen Bilderberg an: Zuletzt zählte man 1,4 Millionen Fotos. Der größere Teil davon galt der Ausforschung und Bekämpfung des Gegners. Im Mittelpunkt standen die Feinde im eigenen Land, die Grenzanlagen und schließlich die innere Opposition und die alternative Szene der DDR. Die Stasi wollte möglichst alles dokumentieren und wissen, um rechtzeitig eingreifen zu können. Dabei wandelte sie sich vom Repressionsorgan zum Geheimdienst der operativen Vorgänge, der sich aufs Observieren, Ermitteln und Beeinflussen verlegte. Von einem starken Selbstdarstellungsbedürfnis zeugen die unzähligen Fotografien aus internen Kreisen, die zeitgleich entstanden. Wie ein Großbetrieb präsentierte sich das MfS als erfolgreiche »Firma« mit seinen Mitarbeitern, Chefs und Veteranen. Die Fotos gestatten darüber hinaus einen Blick auf die abgeschirmte Welt der Ferienobjekte und Jagdvergnügungen mit all ihren bizarren Auswüchsen.


  Leseproben / Material:
 
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Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
Leseprobe
Leseprobe


  Pressestimmen:
 
Hartewig legt einen fundierten, aufwändig recherchierten Bericht vor. Auf anspruchsvolle Weise arbeitet sie ein erschreckendes Kapitel des Unrechts in der DDR auf.
Offenbach-Post

Karin Hartewig gelingt zweierlei: Sie vermittelt einerseits einen Einblick in die fotografischen Überwachungs- und Dokumentationspraktiken der Staatssicherheit, andererseits verdeutlichen die Bilder Aufschlussreiches vom Innenleben und vom Selbstbild der Firma, gestatten die Fotos einen Einblick in die bizarren Auswüchse ihrer eigenen Welt.
Leipziger Volkszeitung

Karin Hartewig hat sich mit der Gründlichkeit der Historikerin durch diesen Bilderberg gearbeitet und ihre Erkenntnisse in einer Publikation festgehalten, die über das eigentliche Thema hinaus zu einer ebenso lesens- wie beachtenswerten Geschichte der Staatssicherheit und ihrer Opfer geworden ist.
Deutschlandradio

Zeitgeschichte
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Volltextsuche in unseren Titeln:



Amerikanischer Autor Andrew I. Port in Berlin
vom: 13.08.2010

Der amerikanische Historiker Andrew I. Port ist bis Januar 2011 als »Leibniz Fellow« im Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam und arbeitet dort an seinem aktuellen Forschungsprojekt »Deutsche Reaktionen auf Post-Holocaust Genozide«. Am 6.9.2010 stellt er 19.00 Uhr in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund sein im Ch.Links Verlag erschienenes Buch »Die rätselhafte Stabilität der DDR« vor. (Weitere Infos unter »Veranstaltungen«.)


Buchvorstellung - Der besondere Freitag
Stasi-Stadt – Die MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg
Datum: 03.09.10
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstaltungsort:
KiezSpinne,
Schulze-Boysen-Str. 38
10365 Berlin
Ch. Links Verlag
Schönhauser Allee 36
KulturBrauerei / Haus S
D - 10435 Berlin
T: (030) 44 02 32 - 0
F: (030) 44 02 32 - 29
mail@christoph-links-verlag.de

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