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Autor(en):
Christoph Links
Sybille Nitsche
Antje Taffelt
Ausstattung:
Broschur
Format:
12.5 x 20.5 cm
Seitenzahl:
240
Abbildungen s/w:
37
Reihe / Kategorie:
DDR-Geschichte
ISBN: 978-3-86153-333-7
Erstveröffentlichung:
09.2004
Auflage:
2.
Erschienen:
03.2009
Lieferfähigkeit:
sofort lieferbar
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Das wunderbare Jahr der Anarchie
Von der Kraft des zivilen Ungehorsams 1989/90
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Es war zwar verboten, aber wir haben es trotzdem gemacht! Unter diesem Motto ist in Ostdeutschland zwischen Herbst 1989 und Herbst 1990 Geschichte geschrieben worden. Den erstarrten Verhältnissen in der DDR war nur beizukommen, wenn man sich über alte Regeln hinwegsetzte und das Neue mutig wagte. So wurden kurzerhand Bürgermeister und Betriebsleiter entmachtet, Kasernen und Gefängnisse belagert, Geheimdienstzentralen besetzt und Redakteursräte organisiert, Bürgerbewegungen und neue Parteien gegründet. Plötzlich spürten viele ihre Kraft und starteten in die spannendste Zeit ihres Lebens. Dutzende dieser Erinnerungen sind im vorliegenden Buch zusammengetragen worden, die das überraschende Ausmaß an Phantasie und kreativem Potential jener Zeit verdeutlichen, aber auch die Absurdität und Komik mancher Situation belegen.
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Pressestimmen: |
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Die Autoren Christoph Links, Antje Taffelt und Sybille Nitsche füllen eine Lücke: Sie sind ein Jahr lang durch die Ex-DDR gereist und haben vor Ort Abenteuergeschichten aus jenen Chaos-Tagen 1989/90 gesammelt - eine ebenso spannende wie rührende und naive Lektüre. Ulrich Schwarz, Spiegel special
Es finden sich 40 aufregende Geschichten aus dem letzten, dem wohl besten Jahr der DDR, die von der ungebrochenen Gestaltungsfreude ihrer Menschen berichten, die eben nicht mehr gelebt werden wollten von einem administrierenden, bevormundenden Staatssozialismus. Stefan Bollinger, Neues Deutschland
Es ist ein großes Verdienst des Buches zu zeigen, wie der mutige Geist nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Lande dazu beigetragen hat, die Diktatur zu stürzen. Um so rätselhafter und erschütternder ist es, daß diese Tat im gesamten deutschen Geschichtsbewußtsein kaum einen Platz hat, so, als hätte es sie nie gegeben. Ein wenig möge das Buch dazu beitragen, daß sich das ändert. Wolfgang Schuller, F.A.Z.
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