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Nürnberg – Ort der Massen
Das Reichsparteitagsgelände. Vorgeschichte und schwieriges Erbe
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Der Name der Stadt Nürnberg ist wie kein anderer mit Geschichte und Ideologie der Nationalsozialisten verbunden: die Nürnberger Gesetze von 1935, das Kriegsverbrechertribunal nach 1945 und dazwischen der Ausbau der Stadt zu einem nationalen Wallfahrtsort. Unter der Leitung von Albert Speer entstanden auf dem Areal am Dutzendteich die Kulissen für die Reichsparteitage. Mit Propagandaspektakeln und inszenierten Mythen von Führer und Volksgemeinschaft gelang es dem NS-Regime, viele Menschen auf ihre Politik einzustimmen. Dieser Band bietet eine Zusammenfassung der Geschichte des Geländes, das seit jeher für sportliche und politische Großveranstaltungen genutzt wurde. Er vermittelt einen Eindruck von den Reichsparteitagen und stellt die Bauvorhaben der NS-Zeit ausführlich vor: Zeppelintribüne und Kongresshalle, KdF-Stadt und SS-Kaserne. Die Autoren schildern aber auch den Umgang mit diesem schwierigen Erbe in den letzten 60 Jahren bis hin zum 2001 eingerichteten Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
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Leseproben / Material: |
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Inhaltsverzeichnis Leseprobe
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Pressestimmen: |
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Das Autoren-Duo liefert eine fundierte Kompakt-Chronik über Vorgeschichte und Nachhall der Blendwerke, die laut Hitler gleich den Dornen unserer Vergangenheit in die Jahrtausende der Zukunft hineinragen sollten. Dietzfelbinger und Liedtke betten Stadt- und Weltgeschichte ein. Abendzeitung Nürnberg
Dietzfelbinger und Liedtke haben sich dem schwierigen Unterfangen gestellt, Idee, Realisierung und Hinterlassenschaft des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg kritisch zu würdigen. Fränkischer Tag
Dieser reich bebilderte Band beleuchtet Entstehungsgeschichte und Nutzung der Monumentalbauten und versucht auch einen Blick in die Zukunft des heute teilweise brachliegenden Areals. Journal Frankfurt
Man kann nur staunen, dass die Stadt Nürnberg so lange ohne dieses Buch auskommen konnte, obwohl der Kulturtext Reichsparteitagsgelände, mit dem die Bewohner und Besucher hier konfrontiert werden, einer nachträglichen Aufarbeitung bedarf. (...) Den Autoren ist es gelungen, den richtigen Ton zu treffen: einen wissenschaftlich fundierten, nüchternen, manchmal mit einer Prise Ironie versetzt. Solcher Text spricht sowohl die Fachleute als auch breitere Leserkreise an. Kommune
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