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Das Buch wird deutschlandweit
portofrei ausgeliefert.

Autor(en):
Jürgen Zimmerer (Hg.)
Joachim Zeller (Hg.)

Ausstattung:
Broschur

Format:
16.5 x 23.5 cm

Seitenzahl:
280

Abbildungen s/w:
96

Karten:
1

Reihe / Kategorie:
Schlaglichter der Kolonialgeschichte
Unterseite Die deutsche Kolonialgeschichte

ISBN:
978-3-86153-303-0

Erstveröffentlichung:
09.2003

Auflage:
2.

Erschienen:
11.2004

Lieferfähigkeit:
sofort lieferbar
Jürgen Zimmerer
Joachim Zeller
PDF/Druckansicht

Völkermord in Deutsch-Südwestafrika

Der Kolonialkrieg (1904–1908) in Namibia und seine Folgen

2004 jährt sich zum hundertsten Mal der Beginn des Kolonialkrieges, den das deutsche Kaiserreich gegen die Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) führte. Das militärische Vorgehen der deutschen Schutztruppe endete in einem Völkermord, der seine Fortsetzung in den landesweit eingerichteten Konzentrationslagern fand, in denen nahezu jeder zweite afrikanische Kriegsgefangene zu Tode kam. Die besiegten Afrikaner verloren nicht nur ihr Land und ihren Viehbesitz, sondern wurden fortan auch einem rigiden Kontrollsystem unterworfen.
Im vorliegenden Band werden Ursachen, Verlauf und Folgen dieses Kolonialkrieges beleuchtet. Dabei findet die historische Perspektive der Deutschen wie der Afrikaner gleichermaßen Berücksichtigung. Nicht zuletzt wird die Frage nach der Bedeutung des ersten von Deutschen verübten Völkermordes für die weitere Geschichte beider Länder aufgeworfen, eines Genozids, der im kollektiven Bewusstsein der Deutschen weitgehend vergessen ist, wohingegen er in Namibia bis heute ein nationales Trauma darstellt.


  Leseproben / Material:
 
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Inhaltsverzeichnis
Leseprobe


  Pressestimmen:
 
Die Autoren, allesamt ausgewiesene Kenner, spannen einen Bogen von der Vorgeschichte des Krieges bis zu Forderungen der Herero nach Entschädigung an die Bundesrepublik und deutsche Firmen. Besonderen Wert haben die Herausgeber darauf gelegt, dass auch die afrikanische Perspektive angemessen berücksichtigt wird. Wer sich umfassend und fundiert über den von deutscher Seite als Vernichtungskrieg geführten Konflikt informieren möchte, dem sei der reich bebilderte Band empfohlen.
Thomas Morlang, ZEIT LITERATURBEILAGE

In diesem absolut lesenswerten Buch wird die Geschichte des Kolonialkrieges von international renomierten Autorinnen und Autoren intensiv beleuchtet. Die Perspektiven der Deutschen und der Afrikaner werden gleichermaßen berücksichtigt.
Frank Willmann, www.satt.org/gesellschaft

Die 14 Autoren des Bandes liefern einen vorzüglichen Wegweiser durch die wenig bekannte Ereignisgeschichte und die vielfältigen Facetten ihrer Deutung.
Steffen Richter, Tagesspiegel

Völkermord in Deutsch-Südwestafrika ein lange fälliges und im Kontext des anstehenden 100jährigen Kriegsjubiläums unbedingt empfehlenswertes Buch nicht nur zur historischen Diskussion.
Claus Kristen, junge Welt

Der mit zahlreichen Fotos, Abbildungen und ausführlichem Anhang gut aufbereitete und auch ohne Vorkenntnisse lesbare Band aus dem wachen Ch. Links Verlag kann dazu beitragen, dass sich [u.a. an der Helden-Verehrung (Anm. der Red.)] etwas ändert.
Michael Scheiner, Jazzthetik

Alle Beiträge stammen von ausgewiesenen Wissenschaftlern. Die Texte, die provozierenden Thesen und die zahlreichen Abbildungen von Fotos, Postkarten, Karikaturen und Karten machen aus diesem Buch eine sehr informative und kritische Bestandsaufnahme. Sie stimmt den Leser nachdenklich.
Prof. Dr. Leonhard Harding, Damals

Wer diesen ausgewogenen und sorgfältig erarbeiteten Band liest, wird verstehen, warum Geschichte auch nach hundert Jahren noch schmerzen kann.
Kersten Knipp, Neue Zürcher zeitung, 21.1.04
In der Gesamtschau aller Beiträge entsteht ein lebendiges, konkretes und stellenweise erschütterndes Bild, das Veränderungen in den Herero- und Name-Gesellschaften von der Mitte des 19. Jahrhunderts über den Kolonialkrieg, das massenhafte Sterben und die beginnende Neuorganisation afrikanischer Bevölkerungsgruppen nach 1915 sichtbar macht. In überzeugender und einer heutigen Geschichtsschreibung angemessenen Weise werden Interaktionen von Afkrikanern/innen und Europäern sowie verschiedener afrikanischer Gruppen untereinander erkennbar - eine Tatsache, die dieses für ein breites Publikum geschriebene Buch auszeichnet.
Archiv für Sozialgeschichte

In der Gesamtschau der mit vielen historischen Fotographien ausgestatteten Kapitel entsteht ein lebendiges und teilweise erschütterndes Bild namibischer Geschichte. In überzeugender und einer heutigen Geschichtsschreibung angemessenen Weise werden Interaktionen von Afrikanern und Europäern sowie verschiedener afrikanischer Gruppen untereinander erkennbar - eine Tatsache, die dieses für ein breites Publikum geschriebene Buch auszeichnet.
Das Historisch-Politische Buch

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Bilderschule der Herrenmenschen
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Klein, bunt, rassistisch – Die farbenfrohe Welt des Kolonialismus

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Amerikanischer Autor Andrew I. Port in Berlin
vom: 13.08.2010

Der amerikanische Historiker Andrew I. Port ist bis Januar 2011 als »Leibniz Fellow« im Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam und arbeitet dort an seinem aktuellen Forschungsprojekt »Deutsche Reaktionen auf Post-Holocaust Genozide«. Am 6.9.2010 stellt er 19.00 Uhr in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund sein im Ch.Links Verlag erschienenes Buch »Die rätselhafte Stabilität der DDR« vor. (Weitere Infos unter »Veranstaltungen«.)


Buchvorstellung - Der besondere Freitag
Stasi-Stadt – Die MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg
Datum: 03.09.10
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstaltungsort:
KiezSpinne,
Schulze-Boysen-Str. 38
10365 Berlin
Ch. Links Verlag
Schönhauser Allee 36
KulturBrauerei / Haus S
D - 10435 Berlin
T: (030) 44 02 32 - 0
F: (030) 44 02 32 - 29
mail@christoph-links-verlag.de

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