Autor(en):
Christoph Dieckmann
Ausstattung:
Klappenbroschur
Format:
12.5 x 20.5 cm
Seitenzahl:
240
Abbildungen s/w:
17
Reihe / Kategorie:
Literarische Publizistik
Preisreduzierte Titel
ISBN: 978-3-86153-168-5
Erstveröffentlichung:
Herbst
1998
Auflage:
3.
Erschienen:
11.2000
Preis der Originalausgabe:
5.00 EUR
Lieferfähigkeit:
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Das wahre Leben im falschen
Geschichten von ostdeutscher Identität
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Christoph Dieckmann, vielfach preisgekrönter Reporter der ZEIT, hat sein fünftes Buch einem Reizthema gewidmet: der ostdeutschen Identität. Gibt es sie überhaupt? Verklärt sie nicht die DDR? Sabotiert sie »die Einheit«? Dieckmann hält nostalgische Verstockung und eilfertige Anpasserei für zwei Seiten derselben Gefahr: der Zerstörung von Persönlichkeit. Wirkliche Identität braucht Selbstbewußtsein. Er hat mit Bürgerrechtlern und Stasispitzeln gesprochen, besuchte Jens Weißflog und Karl-Eduard von Schnitzler, er berichtet vom Kindermord in Saalfeld, von der Oderflut und den Geisterdörfern am Krater des Tagebaus, und natürlich wird auch das unendliche Drama des Fußballclubs Carl Zeiss Jena fortgeschrieben.
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Pressestimmen: |
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Dieckmann vermeidet den hohen Ton, indem er Geschichte - gemeint ist die im Singular - herunterbricht auf zahlreiche einzelne Geschichten und Portraits, indem er sich für die Individuen interessiert, für das konkrete Leben und nicht für eine allgemeine Epochengeschichte. DeutschlandRadio
Sein Blick, nach verschiedenen Seiten offen, macht ihn zu einem in vielen idealen Protokollanten ostdeutscher Zustände. Er erfaßt das konkret Alltägliche. Christine Meinicke, Berliner Morgenpost
Gerade darin liegt seine Stärke: am Einzelnen das Ganze, an der kleinen Geschichte den Lauf der großen sichtbar zu machen - wahlweise mit Sentiment, Ironie oder Leidenschaft gelingen dem Autor atmosphärische Schilderungen. Susanne Schulz, Nordkurier
Dieckmann erkennt, wo er kalauert, durchpflügt das östliche Gelände mit seiner präzise pointierten Sprache, gibt mit vollen Händen Anschauung und Begriff zugleich. Anders gesagt: Er schreibt vorzüglich. Hermann Rudolph, Tagesspiegel
Eine herausfordernde und intime Binnenschau, die Neugier und tieferes Verständnis weckt, denn kaum einer versteht es so brilliant wie Dieckmann, die Mentalität des Ostens nahezubringen. Lerke von Saalfeld, SWR
Eindrucksvolle Reportagen eines ostdeutschen Befindlichkeitsreporters. Stiftung Lesen Nr. 116
Das Buch liest sich durchweg spannend. Der Autor schreibt sich mit seinen Geschichten in Kopf und Seele. Das Parlament
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