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portofrei ausgeliefert.

Autor(en):
Matthias Braun

Ausstattung:
Broschur

Format:
14.8 x 21.0 cm

Seitenzahl:
172

Reihe / Kategorie:
Wissenschaftliche Reihe der Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen

ISBN:
978-3-86153-102-9

Erstveröffentlichung:
Herbst 0

Auflage:
2.

Erschienen:
04.1996

Lieferfähigkeit:
sofort lieferbar
Matthias Braun
PDF/Druckansicht

Drama um eine Komödie

SED und Staatssicherheit, FDJ und Ministerium für Kultur gegen Heiner Müllers »Die Umsiedlerin«

Am 30. September 1961 wurde Heiner Müllers Komödie »Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande« uraufgeführt und bereits in der Premierennacht verboten. Der Vorfall gehört zu den »finsteren Kapiteln« in der DDR-Kulturgeschichte.
Mit Öffnung der DDR-Archive, nicht zuletzt der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, ist es möglich, das Zusammenspiel zwischen der SED und dem MfS, der FDJ und dem Kulturministerium nachzuzeichnen. Gleichzeitig lassen sich die Vorgänge um die Uraufführung und ihre Bewertung als »konterrevolutionäres, antikommunistisches und antihumanistisches Machwerk« im einzelnen rekonstruieren und zugleich das heimliche Wirken des MfS dabei bestimmen.



  Pressestimmen:
 
Eine vorzügliche Dokumentation!
Die Welt (Reinhard Tschapke)

Brauns Buch setzt den Schlußstein zu einer Trilogie der vierzig Jahre DDR-Zensur.
Der Tagesspiegel

Das Buch ruft einen der spektakulärsten kulturpolitischen Skandale in der DDR vor der Ausbürgerung Biermanns in Erinnerung.
dpa

Dem Buch bleibt unzweifelhaft das Verdienst, mit der Aufbereitung der Stasiunterlagen zu diesem Fall einen ganz wesentlichen Abschnitt der DDR-Geschichte in unterhaltsamer Schreibweise aufgearbeitet zu haben.
Deutschlandradio

Matthias Braun analysiert die Kampagne gegen das Stück, seinen Autor und alle Beteiligten. Er bezieht umfassende Zeitzeugenberichte in seine Fallstudie mit ein. Herrschaftsmechanismen des Partei- und Staatsapparates, wie sie damals alltäglich waren, werden exemplarisch sichtbar.
Politische Bibliographie

Matthias Braun arbeitet überzeugend heraus, daß Müllers Werk einfach nicht in die kulturpolitische Planvorgabe der Zeit paßte.
Berliner Zeitung

Erstmals wird aufgedeckt, wie es SED und Stasi fast gelungen wäre, die Karriere von Heiner Müller zu beenden.
Focus

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Amerikanischer Autor Andrew I. Port in Berlin
vom: 13.08.2010

Der amerikanische Historiker Andrew I. Port ist bis Januar 2011 als »Leibniz Fellow« im Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam und arbeitet dort an seinem aktuellen Forschungsprojekt »Deutsche Reaktionen auf Post-Holocaust Genozide«. Am 6.9.2010 stellt er 19.00 Uhr in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund sein im Ch.Links Verlag erschienenes Buch »Die rätselhafte Stabilität der DDR« vor. (Weitere Infos unter »Veranstaltungen«.)


Buchvorstellung - Der besondere Freitag
Stasi-Stadt – Die MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg
Datum: 03.09.10
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstaltungsort:
KiezSpinne,
Schulze-Boysen-Str. 38
10365 Berlin
Ch. Links Verlag
Schönhauser Allee 36
KulturBrauerei / Haus S
D - 10435 Berlin
T: (030) 44 02 32 - 0
F: (030) 44 02 32 - 29
mail@christoph-links-verlag.de

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